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Fort- und Weiterbildung in
Psychotraumatologie

Einleitung

Ein Trauma ist ein externes Geschehen, in der Regel von Gewalt, welches die gängigen Abwehrmöglichkeiten des leibseelischen Ichs durchbricht und die Schutzmöglichkeiten des Selbst außer Kraft setzt. Die Folge sind massive seelische und geistige Erschütterungen die eine Selbstreorganisation des Organismus verunmöglichen. Eine schwere Folgesymptomatik fixiert den betroffenen Menschen in Todesangstnähe. Im Gegensatz zu Konflikt- und narzisstischen Neurosen, bedarf es hier einer besonderen Hilfestellung, um den verletzten Menschen aus der Hölle seiner Erschütterungen herauszuführen. Das Institut bietet unter der Federführung von Frau Dr. med. Susanna Smolenski dazu eine curriculare Fort- und Weiterbildung an, die praxisbezogen das Erlernen dieser Hilfestellung ermöglicht. Unterstützt wird diese Weiterbildung von Herrn Dr. med. Arne Hofmann, EMDR-Institut. Er selbst wird am 05.10.2012 in dieser Reihe als Dozent tätig sein.

Die Institutsleitung

Organisatorisches

Termine:
Freitag
Samstag
 
01.06.2012
02.06.2012
 
Freitag
Samstag
 
10.08.2012
11.08.2012
 
Freitag
Samstag
 
05.10.2012
06.10.2012
 
Freitag
Samstag
 
30.11.2012
01.12.2012
 
Zeiten:
Freitags 15.00 – 19.00 Uhr
Samstags 09.00 – 16.00 Uhr
Ort: Dr. von Ehrenwall’sche Klinik, Walporzheimer Straße 2,
53474 Ahrweiler, Telefon 02641/386-0
Dozentin: Dr. med. Susanna Smolenski,
Dr. med. Arne Hofmann
Kosten: 570,-Euro für alle Blöcke (incl.Imbiß und Mittagstisch).Die Kosten können in zwei Raten beglichen werden.285,-Euro bei Beginn und 285,-Euro am Ende.
Bankverbindung: Volksbank Mittelrhein
Kto.-Nr.: 7 254 290 010
BLZ: 570 90 000

Diese Fort- und Weiterbildungsreihe wird mit 40 Fortbildungspunkten zertifiziert und steht allen Menschen offen, die im Gesundheitswesen und anderen Bereichen mit solch erschütterten Menschen professionell zu tun haben.

 

Curriculum

Das Curriculum ist für die Praxis ausgelegt und kann nur in einem Block belegt werden.

Themenblöcke, die an den vier Curriculumwochenenden bearbeitet werden:

I. Was ist ein Trauma – Definition einer traumatischen Situation

II. Reaktion auf eine traumatische Situation

III. Posttraumatische Belastungsstörung (entwickelt sich innerhalb von sechs Monaten nach dem Trauma oder auch nach längerer Latenzzeit)

IV. Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung

V. Integration des Traumas in den Gesamtzusammenhang des Lebens

Zu der Vermittlung von Therapietechniken im praktischen Teil:
Außer mehreren Stabilisierungstechniken sollen Techniken zur Ressourcenstärkung, Achtsamkeitsübungen und Bildschirmtechniken (zur Traumaverarbeitung) vermittelt werden.


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